Sertiger Sagen

Der Da­vo­ser Pfar­rer Jo­han­nes Hau­ri be­zeich­net das Ser­tig um 1890 als «das Lieb­lings­thal der Da­vo­ser Kur­gäs­te». Das Reiz­vol­le und die Be­liebt­heit er­gä­ben sich durch die «herr­li­chen Al­pen­was­ser», durch den «grü­nen, von ge­wal­ti­gen Kalk­gip­feln um­schlos­se­nen Kes­sel von Ser­tig-Dörf­li» und durch den Um­stand, dass man nicht nur in zwei Stun­den zu Fuss, son­dern ganz be­quem auch «im Berg­wa­gen bis Ser­tig-Dörf­li, ja noch dar­ü­ber hin­aus, bis in die Nä­he des Ser­ti­ger Was­ser­fal­les» fah­ren kann.

Zum Reiz des Tals ge­hört noch mehr. Die al­ten Bau­ern­häu­ser et­wa, in de­nen von 1680 und 1840 in bes­ter Hand­werks­kunst schmu­cke Holz­rä­der­uh­ren her­ge­stellt wur­den. Oder die reich­hal­ti­ge Sa­gen­welt des Tals …

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