Der Wert der Dinge

Holz aus dem Berg­wald, Ei­er von der Alp, Asche und Russ aus dem Ta­vet­scher Ofen, Staub und Dreck aus dem Kuh­stall: «La nar­ra­da» nutzt in der Kunst­se­rie «Der Wert der Din­ge» aus­schliess­lich Ma­te­ria­li­en, wie sie seit Jahr­hun­der­ten in den Bünd­ner Ber­gen ge­nutzt wur­den oder sich ab­ge­la­gert ha­ben.

Die gro­be Tem­pe­ra, ge­mischt aus den Ma­te­ria­li­en des eins­ti­gen al­pi­nen All­tags, ent­spricht so­mit den Grund­la­gen der Sa­gen: Oh­ne All­täg­li­ches gibt es auch nichts Sa­gen­haf­tes …

Die Werkse­rie ent­spricht ei­ner Art sa­gen­haf­ten To­po­gra­fie Grau­bün­dens: Die mo­del­lier­ten Land­schaf­ten ha­ben ei­ne rea­len Un­ter­gund und ei­ne fes­te Ma­te­ria­li­tät, aber ent­zie­hen sich zu­gleich ei­ner rein ra­tio­na­len Er­fass­bar­keit.